Über Holger Hommel

Holger Hommel gilt vielen als einer der profiliertesten Asienkenner im deutschsprachigen Raum, er selbst sieht sich eher als neugierigen Spaziergänger, als Brückenbauer und Beobachter, als Zuhörender und Erzähler. Mal ist er einfach nur Staunender und Wundernder, dann wieder Forschender und Versinkender, Aufbrechender und Rückkehrender, auch Lernender ist er oft, manchmal sogar Verstehender und grundsätzlich Neugieriger. Und er ist immer wieder suchender Reisender, der zwar nicht gezielt nach Sackgassen fahndet, sie aber regelmäßig findet. Wenn er umdrehen muss, zwinkert ihm aus irgendeiner dunklen Ecke Kurt Tucholsky aufmunternd zu: „Denk dran: Umwege erhöhen die Ortskennnis!“

Reisen bedeutet für Holger Hommel vor allem: Beobachten, Schauen, Fühlen, Schmecken, Schnuppern, Ausprobieren, Spüren, Suchen, Zuhören, Erleben und darüber erzählen und berichten - nachdenklich, kenntnisreich, aktuell und immer ein wenig verschmitzt.

Holger Hommel ist ein Missionar für das Reisen, ein Prediger für die Neugier und er ist ein Hoffender. Auf mehr Toleranz und mehr gegenseitiges Verständnis.

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Herbstgedanken 

Zu Recht vertraut der Nasenbär
auf Gott und die Immunabwehr.
Den Menschen aber schützt Gedicht
vor Husten, Schnupfen, selbst vor Gicht.
ist klug dosiert auch Prävention,
vor der September-Depression!

 

 

 

(leicht abgewandelt sind diese „Herbstgedanken“ von meinem Freund und Hals-Ohren-Nasenbär-Experten KarlHeinz Karius, der schon seit langer Zeit nicht mehr einfach nur geht oder läuft, sondern sich „hupferlnd“ durch das Leben bewegt. Probieren Sie es mal aus, Hupfanleitungen gibt es unter www.worthupferl-verlag.de . Wer einmal hupferld, der kann ohne Hupferl nicht mehr sein. Auch ich hupferl nun weiter, wohl wissend dem Meister das Wasser nicht reichen zu können.

Was viele nicht wissen:

Vor September-Depressionen sind nicht einmal Kartoffeln gewappnet!

 

Die Angst der Kartoffel

Gescheite Kartoffeln wollen nicht wachsen
im flachen Land der Niedersachsen.
Das hat einen Grund, so schwäbische These,
wer will schon enden in Majonaise?

 

Schwabenrahmen

„18,90“ kostet Essen
sagt Bedienung! Unterdessen
meint der Schwabe satt und froh,
„mach ruhig 19.-! Stimmt dann so! 

Schwabe zeigt mit der Geschicht,
ohne Trinkgeld geht es nicht!
Das gibt es für Bedienungsdamen,
auch bei Schwaben, halt im Rahmen.

Nur weil d`Mädle flott und nett
serviert henn Spätzle grad vom Brett.
braucht mer beim Trinkgeld ja net spenna,
ond d`Mädla zom geniere zwenga.

Schwabenrahmen 

(Sonderausgabe Griechenland)

Den „Griechen“ mögen mir,
du bstellsch für zwei ond frisch für vier.
Zahle dusch noa wieder nur für zwei,
der Ouzo ischt bekanntlich frei!

Dann gibsch du gern den Service Damen,
a Trinkgeld, halt im Schwabenrahmen!
Im Zweifel gilt: „Tu dich nicht grämen,
statt zuviel geben, lieber schämen!“